3D-Druck

Der 3D-Druck ist ein Herstellungsverfahren, bei dem aus einem digitalen Modell Schichten gebildet werden, um ein dreidimensionales Volumenobjekt zu erzeugen.

Michael Feygen wird die Entwicklung des ersten 3D-Druckers im Jahr 1985 zugeschrieben. 3D-Druck ist unter vielen Namen bekannt; je nach Kontext kann der Begriff auch als Rapid Prototyping, Stereolighographie, Architekturmodellierung oder additive Fertigung bezeichnet werden. Verschiedene 3D-Drucker verwenden unterschiedliche Materialien, um Schichten zu bilden. Einige verwenden flüssiges Polymer oder Gel, andere verwenden Harz, das tendenziell teurer ist.

Um ein 3D-Objekt zu drucken, verwendet der Hersteller ein CAD-Programm (Computer Aided Design). Damit wird ein digitales Modell erstellen, das in sehr dünne Querschnitte, sogenannte Layer, geschnitten wird. Während des Druckvorgangs beginnt der 3D-Drucker am unteren Rand des Designs und baut aufeinander folgende Materialschichten auf, bis das Objekt fertig ist.

In der Vergangenheit waren die Kosten für den 3D-Druck teuer und die Technologie wurde nur von großen Unternehmen verwendet. Die Entwicklung von Desktop-3D-Druckern hat die Technologie für kleine und mittlere Unternehmen und Privatanwender erschwinglich gemacht. Heute werden 3-D-Drucker eingesetzt, um beispielsweise Spielzeuge oder bis hin zur Herstellung von Prototypen für Testzwecke zu erstellen.

Stand: 07.06.2018